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CBD Öl – kurz für Cannabidiol Öl

CBD ÖL

Cannabidiol Öl oder kurz CBD Öl ist ein weiter wachsender Trend. Dabei gehen die Meinungen weit auseinander und sind oft mit Vorurteilen gespickt. Diese beruhen in der Regel auf Unwissenheit über das CBD Öl, welches keine psychoaktiven Stoffe beinhaltet und somit nicht berauschend wirkt. Cannabidiol Öl ist ein Extrakt aus der Hanfblüte. Er wird mit hochwertigem Öl verdünnt und kann tropfenweise eingenommen oder aufgetragen werden. Es ist frei von dem psychoaktiven THC (Tetrahydrocannabinol).  Wer sich ein wenige näher mit dem CBD Öl befasst, wird schnell merken, dass es äußerst wichtig sein kann und auf die Gesundheit positiv wirkt. Zum einen kann das CBD Öl z.B.  gegen den Krankenhauskeim MRSA eingesetzt werden, aufgrund seiner antibakterielle Eigenschaften. Zum anderen aber wirkt es angstlösend, antiepileptisch und entzündungshemmende und entkrampfend. Somit ist CBD Öl bei zahlreichen Gesundheitsproblemen und Krankheiten ein wichtiger Helfer, den man legal erwerben kann.

Was ist CBD Öl?

Das CBD im CBD Öl ist ein Cannabinoid, welches wiederum chemische Verbindung ist, die in der Hanfpflanze vorkommt. Mittlerweile weiß man von über 85 Cannabinoide in der Cannabispflanze. Das CBD kommt vor allem in der Faser des Hanfes vor. Das bekannteste Cannabinoid ist wahrscheinlich der psychoaktive Wirkstoff THC, der aber lediglich in den Drogenhanfsorten zu finden ist. Oft wird Hanf mit Marihuana gleichgesetzt, was nicht richtig ist. Es gibt speziell gezüchtete sorgen die einen hohen Anteil an THC besitzen um eine berauschende Wirkung zu bewirken. Hanf ist unter anderem eine hervorragende Pflanze zur Herstellung von Bekleidung. In industriell Hergestellten Hanf befindet sich so gut wie kein THC. Jedoch ist der Anteil des begehrten CBD hoch, weshalb zu Herstellung von CBD Öl zumeist industrieller Hanf verwendet wird.

Geschichte und Herkunft des heutigen CBD Öls

Hanf ist eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheitsgeschichte. Hanf die Grundlage des CBD Öls, wurde schon vor 10.000 Jahren angebaut und ist seit Jahrtausenden wichtiger Lieferant für Fasern, Medizin als auch als Nahrungsmittel. Die Hanf-Faser benutzte man zur Herstellung von Seilen, Segeltüchern, Kleidung, Papier und Hanföl. In China wurden schon 2.800 v. Chr. die ersten Seile der Welt auf Hanffasern gedreht und 100 v. Chr. das erste Papier aus der Hanffaser erzeugt. Der berühmte Künstler Rembrandt soll schon auf Hanfpapier geschrieben gemalt haben und auch in der Medizin hat der Hanf eine große Bedeutung. Gutenberg nahm bereits Hanfprodukte gegen zu hohen Blutdruck ein.

Nach Europa hatte der Hanf einen langen Weg, da er ein sehr umkämpftes Handelsgut war. Die Marine hatte den Vorteil von Hanf für sich entdeckt und so waren fast alle Schiffsegel und alle Takelwerke, Seile, Netze, Flaggen, sowie die Uniforem der Seeleute aus Hanf hergestellt. Nachdem Napoleon die Kontinentalsperre veranlasste, musste sich insbesondere England eine Alternative überlegen, was zur Entdeckung der Baumwolle führte.

Der Niedergang der europäischen Hanfwirtschaft begann im 18. Jahrhundert. Eine Ursache war der Siegeszug der Baumwolle durch die Mechanisierung der Baumwollspinnerei. Zusätzlich wurde die Segelschifffahrt weniger, was die Hanfwirtschaft zusätzlich traf. Mitte der 19. Jahrhunderts wurde die Herstellung von Papier durch Holz erfunden, weshalb der Hanf auch in der Papierindustrie eine Bedeutung verlor. Im 20. Jahrhundert eroberten synthetische Fasern die technischen Einsatzgebiete. Gleichzeitig wurde aufgrund der Marihuana-Prohibition in vielen Ländern der Erde der Hanfanbau verboten – egal ob es sich um Nutzhanf oder Drogenhanft handelte. Erst in den 90er Jahren wurden die Gesetze gelockert und ermöglichten es Bauern wieder Nutzhanf anzubauen.

Heutzutage ist Hanf aufgrund seiner vielen besonderen Eigenschaften wieder auf dem Vormarsch und findet auch in der Industrie zum Beispiel als Dichtstoff oder Isolierung Anwendung. Weiterhin kommt er besonders im medizinischen Bereich immer häufiger zur Anwendung auch Form als CBD Öl. Als Therapie gegen Krebs, ADHS, Tourette oder bei Depressionen wird Cannabidiol Öl immer beliebter.

Anbau und Ernte von CBD Öl

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat mittlerweile rund 50 Sorten Hanf in Deutschland für den Anbau zugelassen. Dabei darf der THC Anteil von 0,2 Prozent nicht überschritten werden. Bei Anbau, darf nur zertifiziertes Saatgut verwendet werden. Der Bauer benötigt eine gesonderte Genehmigung. Der Anbau findet in der Regel von April bis Mai statt. Geerntet wird von Juli bis September. Das Hanföl ist eigentlich nur ein Nebenprodukt, da die Pflanze Vorrangig Industriell benutzt wird. Zur Herstellung von CBD Öl  gibt es verschiedene Verfahren. Ein bekanntes Verfahren ist die Extraktion mithilfe von CO2. Das CBD Öl wird noch mit CBD Extrakten, die aus der Destillation gewonnen werden angereichert, um ein wertvolles und hochwertiges Heilmittel herzustellen.

Inhaltstoffe im CBD Öl

CBD Öl beinhaltet einige wichtige Inhaltsstoffe die der menschliche Körper nicht selber erzeugen kann. CBD Öl enthält auch Vitamine und Ballaststoffe und mehrere ungesättigte Fettsäuren. Besonders Wertvoll sind die ca. 80 Cannabinoide die im CBD Öl vorhanden sind.

Cannabinoide im CBD Öl

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die auf die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 wirken. Sie beeinflussen die Art und Weise wie Informationen und chemische Verbindungen vom Gehirn verarbeitet werden. Die Rezeptoren befinden sich in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns und Nervensystems und beeinflussen verschiedene Aspekte unserer Gesundheit. Das wohl bekannteste Cannabinoid ist THC und wegen seiner medizinischen Vorteile auch das Cannabinoid CBD.

Die bekanntesten Cannabinoide sind: THCCBC, CBD, CBDA, CBG, CBN

THC: Das wohl bekannteste Cannabinoid im Cannabis ist das Tetrahydrocannabinol. Es ist für die psychoaktive Wirkung verantwortlich, die man beim Cannabis-Konsum erlebt. Es verursacht die Freisetzung von Dopamin, was wiederum ein Gefühl des Wohlbefindens bewirkt.

CBC: CBC soll entzündungshemmend wirken und auch eine schmerzlindernde Wirkung haben. Außerdem soll es bei der Erneuerung von Stammzellen eine wichtige Rolle spielen. Es kommt nur in geringer Konzertation in der Cannabispflanze vor. Wie auch CBD hat es keinen psychoaktiven Effekt auf den Körper.

CBD: CBD ist nach THC das zweit häufigste Cannabinoid. und soll bei chronischen Schmerzen eine echte Alternative zu anderen Schmerzmitteln sein. CBD Öl wir bei Kräpfen, Migräne, Arthritis und Entzündungen, Epilepsie und Schmerzen generell eingesetzt. CBD soll sogar bösartige Krebszellen abgetötet haben.

CBDA: CBDA ist ein Cannabinoid, welches im CBD Öl zu finden ist. Es wird angenommen, dass es eine antiemetische (gegen Übelkeit) Wirkung hat. Es soll dazu beitragen Brustkrebs zu bekämpfen.

CBG: Cannabigerol kurz CBG, ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt. Es ist soll traditionell nicht sehr häufig vorkommen, aber wahrscheinlich die Stammzelle für THC als auch CBD sein. Auch wurde festgestellt, dass es die Aufnehme von GABA hemmt, was ein Entspannungsgefühl bewirkt, das normalerweise mit CBD verbunden wird.

CBN: Cannabinol, abgekürzt CBN, soll durch den Abbau von THC durch Oxidation entstehen. CBN ist ebenfalls im CBD Öl zu finden. Es besitzt eine leicht psychoaktive Wirkung, ist aber nur in sehr geringen Mengen in der Pflanze zu finden. Es soll gegen Angstzustände wirken und den Augeninnendruck senken. 



Inhaltsstoffe und Spurenelemente im CBD Öl

Im CBD Öl finden sich eine menge Spurenelemente und Mineralstoffe:

Magnesium: Magnesium unterstützt das Immunsystem und beeinflusst viele Organe, wie z.B. die Leber. Außerdem ist Magnesium wichtig für den Elektrolythaushalt und die Muskeln und Nerven.

Natrium: Natrium ist wichtig bei der Weitergabe der Nervenimpulse und ist außerdem ein wichtig für die Muskelkontraktion,

Phosphor: Phosphor hilft Kalzium dabei, dass Zähne und Knochen gestärkt werden. Auch ist es für denn Zellaufbau wichtig.

Zink: Zink ist wichtig für den Körper und bei vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Es sorgt dafür, dass 300 Enzyme ihre Arbeit verrichten können.

Eisen: Eisen ist ein für den menschlichen Körper lebenswichtiges Spurenelement, welches für den Sauerstoff im Blut zu den Zellen transportiert.

Kalium: Kalium ist im Körper für den Wasserhaushalt zuständig aber auch um Nerven mit weiterleitenden Impulsen zu bedienen.

Kalzium: Kalzium ist von großer Bedeutung für Zähne, Knochen und Knorpel. Der menschliche Körper kann Kalzium nicht selbst Herstellen, weshalb es über die Nahrung aufgenommen werden muss.

Kupfer: Kupfer ist wichtig für das Immunsystem und der Bildung von roten Blutkörperchen. Wie auch Kalzium kann es nicht vom Körper produziert werden und muss ebenfalls über die Nahrung aufgenommen werden.

Mangan: Mangan ist ein wichtiges Spurenelement, welches der Körper nicht selber herstellen kann. Es sorgt für ein gesundes Bindegewebe und beim Aufbau von gesunden und starken Knochen. Außerdem sorgt es für die Bildung des Hautfarbstoffes Melanin und Dopamin, das glücklich macht.

Chlorophyll im CBD Öl

Auch im CBD Öl enthalten ist Chlorophyll. Dieser Farbstoff sorgt für die Grüne Farbe der Pflanze und ist zudem bis auf den Bestandteil, identisch mit der Zusammensetzung unseres Blutes. Chlorophyll ist maßgeblich an der Zellatmung beteiligt, sodass die Zelle entgiften kann und gesund bleibt. Damit sorgt der Farbstoff zur Stärkung des Immunsystems und sogar aktivem Schutz vor Krebs. Er unterstützt die Wundheilung und hilft bei einer regelmäßigen Verdauung.

Carotinoide im CBD Öl

Carotinoide wirken antioxidativ. Sie schützen den Körper vor vorzeitiger Alterung durch UV-Strahlen und stärken das Immunsystem. Die Carotinoide im CBD Öl sorgen auch für einen Schutz vor Entzündungen und senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren im CBD Öl

Im CBD Öl enthalten sind Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Sie sind in einem idealen Verhältnis von 1:3 im CBD Öl enthalten und sind von unschätzbarem Wert für den Organismus. Die Fettsäuren sind für die Zellerneuerung und für die Regeneration zuständig. Auch beim Aufbau von Zellmembranen sind sie beteiligt. Sie wirken zudem entzündungshemmend und Blutdrucksenkend, wenn die im richtigen Verhältnis wie beim CBD Öl zusammenkommen.

Gamma-Linolensäure im CBD Öl

Das Gamma-Linolensäure im CBD Öl wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Außerdem kommt es zum Einsatz bei Menschen mit Neurodermitis oder Schuppenflechte. Bei der Linolensäure handelt es sich um eine dreifach ungesättigte Fettsäure, die nur in wenigen Lebensmitteln vorkommt und die der Körper nicht selber herstellen kann.

Vitamine im CBD Öl

CBD Öl enthält zahlreiche wichtige Vitamine. Darunter insbesondere Vitamin E, welches in großen Mengen im Öl vorhanden ist. Vitamin E zählt als das Anti-Aging-Vitamin. Es soll aber auch vor Schlaganfällen und Herzinfarkten, wie auch vor Alzheimer und verschiedenen Krebsarten schützen. Vitamin E ist ein Antioxidans, welches die Körperzellen schützt. Auch im CBD Öl enthalten ist Vitamin B1, welches für gute Laune sorgt, weil es den Serotoninspiegel anhebt. Deshalb kann CBD Öl auch unterstützend bei Depressionen eingesetzt werden. Außerdem enthält Cannabidiol Öl Vitamin B2 auch Riboflavin genannt. Es spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel und der Fettverbrennung. Es sorgt auch für schöne Haut, Haare und Nägel und ist an der Energiegewinnung beteiligt.

Anwendungsmöglichkeiten von CBD Öl

CBD Öl hat aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften ein weites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Belegt ist dies durch Studien und vielen positiven Erfahrungsbereichen im Netz, die die Wirksamkeit von CBD Öl bestätigen. Es kann bei so vielen Krankheiten eingesetzt werden, da es wie bereits beschrieben entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibakteriell und antiemetisch wirkt. Aber auch bei Stress, Nervosität, Angststörung und Überbelastung kann CBD Öl eingesetzt werden.

Im Netz finden sich zahlreiche Studien und Berichte bei denen CBD Öl die bei folgenden Krankheiten  Linderung oder gar Heilung verschaffen soll.

  • Alzheimer / Parkinson
  • Arthrose
  • BSE
  • Epilepsie
  • Schizophrenie
  • Hepatitis
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Rheuma
  • Sepsis
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Übergewicht und Fettleibigkeit

CBD Öl gegen Akne

Zahlreiche Menschen auch im Erwachsenen Alter haben Probleme mit der Haut, darunter auch viele mit Akne. CBD Öl kann auch hier einen hervorragende Lösung sein. Aufgrund der entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung des Cannabidiol Öls, kann der Fettgehalt der Haut reduziert werden, weshalb das CBS Öl eine gute Möglichkeit darstellt um Akne langfristig zu bekämpfen.

CBD Öl gegen Schlaflosigkeit

Rund ein drittel der Deutschen leidet unter Schlafstörungen. Kurzeit ist das kein Problem. jedoch sollte man aufgrund der vielen unerwünschten Nebeneffekte dem Problem auf den Grund gehen. Ein gesunder Schlaf ist entscheidend für unsere psychische Gesundheit und Vitalität. Schlafstörungen, ob durch Stress oder als begleitendes Symptom einer Krankheit, sorgen dafür, das unser Körper nur auf Reserve läuft. Dadurch ist das Immunsystem anfälliger für verschiedene Krankheiten.

Manche Menschen greifen gerne zu Schlafmitteln, die allerdings gefährlich sein können. Oft fühlen sich Anwender am nächsten Morgen wie erschlagen und benötigen lange Zeit um überhaupt wach zu werden. Ein anderer Negativer Effekt ist, das Schlafmittel sehr schnell abhändig machen und können deshalb vom Arzt nur kurzfristig verschrieben werden. Eine Alternative ist CBD Öl, welches rein pflanzlich und frei von Nebenwirkungen ist. Durch CBD Öl ist man morgens ausgeruht und wach und steht nicht komplett neben sich. In höheren Dosierungen ist die Nebenwirkung von CBD Öl, das es müde macht, was es zu einer perfekten Alternative zu Schlafmitteln macht.

Rauchfrei durch CBD Öl

Eine Studien konnte belegen, dass CBD Öl bei Nikotinsucht hilfreich sein kann. Bei der Studie erhielten 12 Probanden Inhalatoren mit CBD und 12 andere Placebos. Wenn die Teilnehmer den drang zum Rauchen verspürten, sollten sie CBD durch den Inhalator konsumieren. Die Placebo Gruppe merkte keinen Unterschied. Raucher die CBD inhalierten konnten Ihren Konsum um 40% reduzieren. Die Studie lief lediglich eine Woche. In der darauf folgenden Woche wurden die Teilnehmer befragt. Der Effekt blieb erhalten und die Teilnehmer rauchten weniger. Im dem Whitepaper schrieben die Forscher, das CBD eine durchaus spannende und effektive Möglichkeit ist, der Nikotinsucht entgegen zu wirken.

CBD Öl gegen Stress, Überbelastung, Nervosität und Angst

Aufgrund der beruhigenden Wirkung von CBD Öl, eignet es sich hervorragend bei Stress und Nervosität. In einer Studie an der brasilianischen Universität in Sao Paulo konnte festgestellt werden, das CBD Sprechern in der Öffentlichkeit oder vor Publikum helfen konnte, Ihre Ängste zu lindern, das mit einer einzelnen Dosis CBD. In einer vorherigen Studie konnten ebenfalls Angstlösende Effekte von CBD nachgewiesen werden.

CBD Öl bei Multiple Sklerose

Bei Multiple Sklerose handelt es sich um einer chronisch entzündliche Krankheit, die sich in ihren Symptomatiken äußerst vielfältig sein kann. Darunter fallen Schmerzen, Seh- und Sprachstörung, Störungen des Bewegungsapparates und auch seelische Belastungserkrankungen. Auch die Verdauung betroffen sein. Nicht selten mündet die Erkrankung in Angstzuständen und Depressionen. CBD Öl kann viele Symptome der Krankheit lindern oder blockieren. Die Vielseitigkeit von Cannabidiol Öl ist gerade bei Multiple Sklerose ein wichtiger Aspekt.

CBD wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und ist in der Lager Entzündungsherde einzudämmen. Multiple Sklerose ist eine unheilbare Krankheit die Betroffenen viel Schmerz bereitet und dadurch Lebensqualität kostet. CBD Öl kann Multiple Sklerose nicht heilen, aber Schmerzen und Nebenwirkungen lindern.

Diabetes mit CBD Öl vorbeugen

Studien zeigen, dass CBD bei der Behandlung von Diabetes (Typ-1 Diabetes) wirksam ist und dass es gegen Komplikationen wirkt, die die Krankheit hervorbringt. Wissenschaftler an der Hadassah Universitätsklinik in Jerusalem kamen bei der Untersuchung von NOD-Mäusen zu der Schlussfolgerung, dass der Einsatz von CBD die Entwicklung von Diabetes – Typ 1 verhindern kann – und eventuell auch anderer Autoimmunkrankheiten. Eine weitere Studien aus den USA führt aus, dass der Einsatz von CBD durch diabetische Kardiomyopathie verursachte kardiovaskuläre Probleme, Stress, Entzündungen, Alterung und Absterben von Zellen mindert.

CBD Öl zur Behandlung von Asthma und Allergien

CBD Öl eignet sich zur Behandlung von Asthma und Allergien. Dies liegt zum einen daran, des CBD entzündungshemmend und entkrampfend wirkt und zum anderen daran, dass das Immunsystem gestärkt wird. Bei einem asthmatischen Anfall handelt es sich um eine Verkrampfung des bronchialen Apparates, weshalb CBD Öl zur Vorbeugung solcher Anfälle eingesetzt werden kann. Cannabidiol wirkt lindernd bei nahezu allen Entzündungsherden im Körper. Asthma ist eine entzündliche Krankheit, weshalb CBD eine lindernde Wirkung aufzeigt.

Menschen mit Allergien können von der Stärkung des Immunsystems profitieren, da die Hauseigenen Abwehrkräfte selbst gegen die Allergien vorgehen können. Allergieschübe können durch die Einnahme von CBD Öl reduziert oder sogar ganz ausbleiben.

CBD Öl zur Behandlung von Demenz und Alzheimer

An der Universitätsklinik Bonn wiesen Wissenschaftler an Mäusen nach, dass THC, die nachlassende Gehirnleistung von alten Mäusen verbessert. In letzten Jahren beschäftigen sich Forscher immer wieder mit der Wirkung von THC- und CBD auf Demezielle Erkrankungen. Wissenschaftler nehmen an, dass CBD die Neurogenese fördert, also das Wachstum von neuem Nervengewebe. Bei Alzheimer wird die Neurogenese durch Beta-Amyloid gebremst. In Italien an der Sapienza University of Rome fanden Forscher herraus, dass CBD mit seinem antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften eineen vom Endocannabinoiden-System unabhängigen Effekt besitzt. CBD konnte dabei die Produktion von reaktivem Sauerstoffgruppen minimieren sowie eine Neurogenese im Hippocampus auflösen. Der Hippocampus ist die Region im Hirn, die bei der Erkrankung von Alzheimer befallen ist, indem die beta-Amyloid-Wirkung blockiert wird.

CBD Öl zur Behandlung von Parkinson

Eine Studie eines brasilianischen Forscherteams zeigt, dass eine tägliche Behandlung mit CBD Öl das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Parkinson-Patienten verbessern konnte. Es muss jedoch festgehalten werden, dass die Behandlung nur die Symptome nicht aber die Krankheit selbst beeinflusst und das die Daten auf Grund der geringen Anzahln der Probanten nur sehr begrentzt sind.



Dosierung von CBD Öl

Bei der Dosierung von CBD Öl gibt es unterschiedliche Ansichten und Empfehlungen darüber, wie viele Tropfen und in welchen Verhältnis sie eingenommen werden sollten. Unterschiedliche Krankheiten benötigen auch unterschiedliche Dosen von CBD Öl. Generell sollte man immer mit einer niedrigeren Dosierung des CBD Öls starten und bei Verträglichkeit die Einnahme sukzessive steigern.

Empfohlene Dosierung beim Einsatz von CBD Öl

  • Bei leichten und einfachen Beschwerden, reicht die Einnahme von 5 prozentigen CBD Öl, jeweils morgens und abends 3 Tropfen.
  • Bei mehreren Beschwerden wird die Einnahme von in der ersten und zweiten Woche mit 5 prozentigem CBD Öl, jeweils morgens und abends 3 Tropfen empfohlen. Anschließend kann die Dosis auch Täglich 3 x 5 Tropfen angehoben werden.
  • Bei Anspannung, Angst und Nervosität reicht der Einsatz von 2 prozentigen CBD Öl dreimal täglich 3 Tropfen.
  • Bei Schlafstörungen und/ oder Magen-Darm-Beschwerden wird der Einsatz von 2 prozentigen CBD Öls mit jeweils morgens und abends 3 Tropfen empfohlen.
  • Bei Chronischen Beschwerden oder anderen schweren Krankheiten wir ein 10 prozentiges CBD Öl empfohlen. In der ersten und zweiten Woche sollte die Dosierung mit jeweils 4 Tropfen morgens und abends beginnen und anschließend auf 5 Tropfen morgens und abends erhöht werden.

Bei der Dosierung von CBD Öl ist auch immer auf das Körpergewicht des Anwenders zu achten. Die Angaben sind für ein Körpergewicht um die 75 Kg abgestimmt. Grundsätzlich gilt immer bei der Einnahme, das der Körper gut mit dem CBD Öl zurecht kommen muss bevor man die Dosierung erhöht, weshalb mit kleinen Mengen gestartet werden sollte. Auch ist bei der Einnahme von CBD Öl zu testen, ob man das Öl direkt auf die Zunge tropft oder es mit anderen Nahrungsmitteln konsumiert.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Auch CBD Öl hat Nebenwirkungen, die aber sehr leicht sind. Jeder Mensch reagiert anders, weshalb es wichtig ist den eigenen Körper zu beobachten. Bei höheren Dosen gaben Patienten an, das Sie sich schläfrig führen, der Appetit nachgelassen hat und das es zu Durchfall kam. Jedoch ist nicht geklärt ob diese Nebenwirkungen durch den Einsatz von CBD Öl hervorgerufen wurden.

Einige Anwender beschreiben einen trockenen Mund. Dieser Effekt scheint, durch die Einbeziehung der Endocannabinoidsystems bei der Hemmung der Speichelsekretion verursacht zu werden.

Auch können höhere Dosen von CBD Öl zu einem kleinen Blutdruckabfall führen, der in der Regel nur wenige Minuten dauert. Im diesem Zusammenhang sprechen Anwender von einem kurzeitigen Gefühl der Benommenheit.

Schwangere sollten auf die Einnahme von Cannabidiol Öl verzichten.

Patienten die Omeprazol oder Diazepam einnehmen sollten die Einnahme von CBD Öl mit einem Arzt abklären.

Langzeitstudien sind noch nicht verfügbar, weshalb Wissenschaftler keine sicheren Aussagen treffen können. Allerdings ist sicher das CBD Öl nicht toxisch ist.

CBD Öl kaufen

CBD Öl ist nicht gleich CBD Öl. Es gibt das Cannabidiol Öl in einer 2, 5, 10 oder gar 25 prozentigen Dosierung. Der Prozentwert an CBD bildet gemeinsam mit dem Volumen der Produktverpackung die Absolutmenge an CBD im Produkt. Es ist also nicht nur der Anteil an CBD sondern auch die Absolutmenge des Produktes wichtig. Manchmal sind auch die Prozentangaben problematisch, da dabei der Mix aus CBD und CBDA im Verhältnis 3:1 im Produkt verarbeitet wurde. Wichtig ist auch der THC Wert im Endprodukt, der den gesetzlich festgelegten Richtwert keineswegs überschreiten darf.

Auch auf die Zertifizierung bietet Auskunft hinsichtlich der Qualität. Ein entsprechendes Analysezertifikat (COAs = Certificate of Analyses) sollte vom Händler vorgelegt werden können. Kann der Händler ein solches Zertifikat nicht vorweisen, wird vom Kauf abgeraten.

Auch wichtig ist das Trägeröl, das im Cannabidiol Öl verwendet wurde. Oft wird Hanföl verwendet, welches sich hervorragend aufgrund des perfekten Verhältnisses von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren eignet.

CBD Öl sollte stehts kühl und dunkel gelagert werden. Gut gelagert, ist das Cannabidiol Öl ca. ein Jahr haltbar. Die Lagerung im Kühlschrank wird nicht empfohlen, da das CBD Öl dort seine Konsistenz verändert. Auch solltes nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Fazit zu CBD Öl

CBD Öl besitzt aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften ein wirkliches Potenzial bei Beschwerden und gesundheitlichen Problemen zu helfen. Unzählige Wissenschaftliche Studien belegen die positiven Eigenschaften, die bei vielerlei Beschwerden und Krankheiten helfen und Schmerzen lindern können. CBD Öl besitzt oftmals einen geringen Anteil an THC, der aber so gering ist das kein Rausch zu erwarten ist.

Der tolle Vorteil von CBD Öl ist, dass es im Vergleich zu handelsüblichen Medikamenten fast keine oder nur geringe Nebenwirkungen hat. Hanf wird schon seit Jahrtausenden als Medizin eingesetzt. Auch wenn Hanf einen schlechten Ruf hat, kann CBD Öl bei vielen Krankheiten Krankheiten helfen. Ob beim Einsatz gegen Schlafstörungen, Epilepsie, Magen-Darm-Beschwerden oder Alzheimer, CBD Öl kann ein wichtiger Helfer sein, um Krankheiten zu lindern und die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Doch auch bei Stress, Angstzuständen oder Depressionen wird CBD Öl gerne angewendet.

Bei Sachgemäßer Anwendung von CBD Öl ist aufgrund der guten Verträglichkeit mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen

CBD Studien

Auch zu anderen Krebsarten wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die teilweise hier nachgelesen werden können:

Die Forschung an Cannabidiol ist noch lange nicht abgeschlossen und wird noch Jahre dauern, um weitere Belege zu bringen, wie gut CBD wirken kann.

Quellen

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